LTE: Die DSL-Alternative für Menschen mit langsamen DSL

LTE: Die DSL-Alternative für Menschen mit langsamen DSL

Obwohl der Netzausbau in Deutschland immer weiter voranschreitet, profitieren längst nicht alle Verbraucher von einer schnellen DSL-Leistung. Einige Menschen haben zudem noch immer keinen Zugang zu DSL und sind demnach auf alternative Optionen angewiesen. Das Surfen im Mobilfunknetz LTE wird dabei immer interessanter für diese Zielgruppe, da die Kosten der Anbieter sinken und diese DSL-Alternative bezahlbarer als vor einigen Jahren ist. Doch trotzdem gilt es auf einen großen Nachteil zu achten, den LTE mit sich bringt.

Vor allem Menschen in ländlichen Gebieten sowie auf dem Dorf surfen heutzutage in der Regel oftmals mit weniger als 30 MBit/s im DSL-Netz oder haben gar keinen Zugang. Über das Mobilfunknetz ist dann noch ein Zugang zum Internet zu realisieren. Nachdem der UMTS-Standard immer weiter von der nächsten Generation LTE abgelöst wird, stellt zudem das schnelle Surfen mithilfe dieser Methode kein Problem mehr dar. Nahezu alle großen Mobilfunkanbieter stellen in diesem Zusammenhang LTE-Router zur Verfügung. Genau wie bei einem Mobilfunkvertrag müssen die Verbraucher jedoch auch hier das begrenzte Datenvolumen in Kauf nehmen, wobei sich ab einer bestimmten verbrauchten Menge die Geschwindigkeit zum Teil drastisch mindert. Surfen via LTE lohnt sich demnach nicht, wenn Sie des Öfteren Filme aus dem Netz streamen oder sich gerne auf YouTube aufhalten.

Die Angebote der großen deutschen Netzanbieter

Die LTE-Drosselung wird nach wie vor nicht abgeschafft, da sonst die Kapazitäten im Bereich Mobilfunk deutlich niedriger als beim Festnetz sind. Demnach müssen die Telekommunikationsfirmen zu dieser Geschwindigkeitsregulierung greifen, damit das Netz stabil genutzt werden kann. o2 bietet beispielsweise spezielle LTE-Tarife an, die sich eher auf die Nutzung mit dem Smartphone beziehen und hier auf gutscheinmagazin.com/o2/ kostengünstig mit einem Gutschein gebucht werden können. Besonders für den Gebrauch als DSL-Alternative für das Zuhause eignen sich die Angebote der Telekom und von Vodafone deutlich besser. Je nach gewünschten Datenvolumen stehen hier unterschiedliche Tarifangebote zur Auswahl bereit. Ab 10 GB Highspeed-Datenvolumen geht es los, wobei die Telekom in einigen Gebieten sogar bis zu 100 MBit/s sicherstellen kann.

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LTE Verfügbarkeit in Deutschland und Europa

Die aktuelle LTE-Verfügbarkeit

„Hohe LTE Verfügbarkeit in Deutschland. Alle Ballungszentren und ländlichen Räume sind mit LTE optimal versorgt.“

LTE bis spätestens 2015 flächendeckend

Der erste LTE-Sendemast Deutschlands steht in Kyritz und wurde am 30. August 2010 in Betrieb genommen. Seit diesem Zeitpunkt wurde der flächendeckende Ausbau der LTE Verfügbarkeit kontinuierlich vorangetrieben. Zum aktuellen Zeitpunkt kann mit Ausnahme weniger Bereiche von einer bundesweit flächendeckenden LTE Verfügbarkeit gesprochen werden.

Im ersten Schritt Ausbau der ländlichen Regionen

Für die Bewohner ländlicher Regionen war das Surfen im Internet in vielen Fällen mühevoll, da kein DSL zur Verfügung stand. Dies sollte sich mit der LTE Verfügbarkeit in diesen Regionen ändern. Unmittelbar nach der abgeschlossenen Versteigerung der Frequenzen legte die Bundesnetzagentur den Ausbau der Regionen fest, die über keinen DSL-Zugang verfügten. Im November konnte über Fertigstellung der vorgeschriebenen LTE Abdeckung der ländlichen Räume berichtet werden.

Seit Ende 2013 besteht in ungefähr 150 Städten Deutschlands eine ausreichend hohe LTE Verfügbarkeit. Im Laufe des Jahres 2014 sollen weitere 50 Städte ihren Anschluss an das schnelle Netz erhalten. Parallel zum Ausbau der urbanen Gebiete wird kontinuierlich an der Optimierung einer immer feinmaschigeren Netzabdeckung der ländlichen Regionen gearbeitet. In vollkommen unerschlossenen Regionen ist eine LTE Verfügbarkeit im Rahmen eines moderaten Ausbaus geplant. Bis Ende 2015 soll laut Planung LTE flächendeckend zur Verfügung stehen.

LTE Frequenzen

Folgende LTE Frequenzen werden aktuell (Stand Mai 2014) in Deutschland genutzt:

– 800 MHz

– 1800 MHz

– 2600 MHz (2,6 GHz)

Diese Frequenzen liegen im deutschen Raum auf den Bändern 3, 7 und 20.

LTE Verfügbarkeit im europäischen Ausland

Deutschland weist im LTE Ausbau eine Vorreiterrolle auf. Auf dem zweiten Platz befinden sich die skandinavischen Länder. Bereits 2010 gingen dort die ersten LTE Netze in Oslo und Stockholm in Betrieb. Seit 2013 weist Schweden eine LTE Verfügbarkeit für die gesamte schwedische Bevölkerung auf.

In der Schweiz wurde 2010 das erste LTE Testnetz auf die Frequenz 2600 MHz aufgeschaltet. Nach diesem Feldtest wurde der flächendeckende Ausbau durch drei Telekommunikations-Anbieter begonnen. Durch den schnellen Ausbau weist die Schweiz heute eine hohe LTE Verfügbarkeit auf. 85 Prozent der Schweizer Bevölkerung steht zum aktuellen Zeitpunkt LTE zur Verfügung.

Als eines der Schlusslichter präsentiert sich Österreich beim Thema LTE Verfügbarkeit. Durch die Verschiebung der Versteigerung der Frequenzen auf den Herbst 2013 war nur ein stark verzögerter Ausbau möglich. Anfang Januar 2014 konnten 45 Prozent der Bevölkerung auf eine LTE Verbindung zugreifen. Bis Ende 2014 soll die LTE Verfügbarkeit auf 50 Prozent gesteigert werden. In den Ballungszentren liegt die LTE Verfügbarkeit über 80 Prozent.

In Frankreich konnte der LTE Ausbau mangels fehlender Baugenehmigungen bis Anfang 2013 nicht in Angriff genommen werden. Ab Jahresmitte kam er schleppend in Gang . Die LTE Verfügbarkeit in Frankreichs Großstädten ist akzeptabel. Auf einen ebenfalls stark verlangsamten Ausbau blickt Spanien bisher zurück. Die wichtigsten Großstädte wie Barcelona, Madrid, Bilbao, Sevilla oder Valencia wurden bisher mit LTE versorgt. Nicht unproblematisch lief der LTE Ausbau in Großbritannien an. Wie in Frankreich gab es auf der Insel vorwiegend bürokratische Probleme, die den Ausbaustart verzögerten.

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LTE: Mit diesen Endgeräten können Sie das Turbo-Internet nutzen

Videos in HD-Auflösung, komplexe Spiele und soziale Netzwerke, die im Hintergrund beinahe immer dabei sind – die Anforderungen an die mobile Datennutzung werden immer größer. Die Übertragungstechnologie soll dabei auch künftig mithalten können: Der UMTS-Nachfolger LTE ermöglicht schon jetzt Bandbreiten bis zu 100 Mbit/s, was mehr als dem Zehnfachen von UMTS entspricht. Doch mit welchen Endgeräten lässt sich dieser Technologievorsprung schon heute nutzen?

iPhone-Tarif: LTE nur mit Telekom

Das iPhone 5 war eines der ersten Geräte auf dem Markt, welches auch in der Lage war, den neuen Funkstandard zu verarbeiten – leider aber mit erheblichen Nachteilen: Weil nur ein einziges Frequenzband unterstützt wird, kann das iPhone 5 mit LTE nur innerhalb von Städten verwendet werden – und auch das nur im Netz der Deutschen Telekom. Die Wahl in Sachen iPhone-Tarif schränkt das erheblich ein. Mittlerweile sind allerdings immer mehr Geräte der Konkurrenz auf den Markt gekommen, die ebenfalls in der Lage sind, das Mobilfunknetz der vierten Generation zu nutzen – im Gegensatz zu Apples iPhone funken diese meist in allen von den vier deutschen Netzbetreibern angebotenen Frequenzbereichen, so dass der User die freie Netzwahl hat. Darunter beispielsweise das Samsung Galaxy S4, BlackBerry Z10, LG Optimus G, Nokia Lumia 920 oder das HTC One. Für immer mehr Nutzer ist das ein triftiger Grund, sich ein neues Smartphone anzuschaffen, was sich auch durchaus lohnen kann: Denn die LTE-Tarife für aktuelle Geräte werden immer preiswerter; gleichzeitig wird das LTE-Netz in Deutschland von sämtlichen Betreibern immer besser ausgebaut. Doch nicht nur Smartphones sind in der Lage in High-Speed im Netz zu surfen, die neue Generation der Tablets kann den schnellen Datenfunk ebenfalls verarbeiten. Wie bei den Mobiltelefonen sind auch hier die LTE-Geräte von Apple (Apple iPad mini oder iPad 4) nur mit dem D1-Netz von T-Mobile kompatibel während beispielsweise die LTE-Tablets Galaxy Note 2 LTE oder Asus Padfone 2 in allen Netzen nutzbar sind.

LTE immer häufiger Festnetzersatz

Besonders für ländliche Gebiete ist LTE auch eine Alternative zum klassischen DSL Anschluss. Denn aufgrund der hohen Kosten wird es kaum möglich sein, Glasfaserkabel in jeden Haushalt bis zu jedem Anschluss zu verlegen. Doch die Tarife mit LTE haben auch einen erheblichen Nachteil: Die maximale Bandbreite ist für jeden Abrechnungszeitraum beschränkt. Dadurch können Videoinhalte, welche ein besonders hohes Datenvolumen nutzen nicht verwendet werden – sonst kann es schon nach kurzer Zeit zu einer Drosselung der Geschwindigkeit kommen. Um LTE auch zu Hause zu empfangen wird ein Router benötigt, der einem DSL-Router ähnelt und ein W-LAN Funknetzwerk ausstrahlt. Und auch hier gilt: Vor dem Kauf über die LTE-fähigkeit des Routers informieren, denn nicht alle sind auf die neue Technologie ausgelegt.

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LTE Tarife im Vergleich

LTE Tarife vergleichen – Verfügbarkeit prüfen

Mit einem LTE Vergleich können Sie unverbindlich LTE Tarife und aktuelle LTE Angebote der Anbieter Vodafone, Telekom und O2 unter die Lupe nehmen. Prüfen Sie bequem die LTE Verfügbarkeit für ihren Wohnort und informieren Sie sich über aktuelle LTE Geschwindigkeiten. LTE 4G als Nachfolger von UMTS verspricht turboschnelles Internet mit Übertragungsraten von rund 100 Mbit/s. Ab sofort haben auch Haushalte in ländlichen Regionen ohne DSL Versorgung die Möglichkeit die neue Technologie als Alternative für DSL-Breitband und UMTS für eine schnelle Internetverbindung zu nutzen. Der Netzausbau für LTE (Long Term Evolution), schreitet stätig voran. Die neue Generation des mobilen Internets, ermöglicht sowohl Smartphone Nutzern als auch mit dem Notebook via LTE Stick komfortables Surfen im Internet. Der LTE Vergleich der besten Angebote hilft, unter Eingabe Ihrer Vorwahl den passenden LTE Tarif zu finden. Eine flächendeckende Verfügbarkeit wird für Ende 2015 avisiert.

Im LTE-Vergleichsrechner werden Ihnen zunächst alle für Ihren Standort verfügbaren Tarife inkl. DSL, Kabel und Satellit angezeigt. Über die erweiterten Suchkreterien können Sie die Auswahl auf LTE einschränken.

Vorwahl:
DSL Geschwindigkeit
Telefonflatrate:
 

LTE für zu Hause als DSL-Alternative

Wenn Sie bisher an Ihrem Wohnort mangels Versorgung auf einen schnellen DSL oder Kabel-Anschluss verzichten mussten, bietet LTE sofern bei Ihnen verfügbar die ideale Alternative. So können Sie z.B mit dem Notebook das Internet mit einem entsprechenden LTE-Surfstick mit hoher Geschwindigkeit nutzen. Eine “feste” LTE-Einrichtung für zu Hause erfordert einen entsprechenden Tarif sowie einen LTE-Router der den Zugang von mehreren Endgräten ermöglicht. Die Hardware, wie z.B. eine AVM Fritz Box, die Sie teilweise bei Sonderaktionen der Internetprovider zum Vertragsabschluss dazu erhalten, kann gekauft oder gemietet werden. Bei allen LTE-Tarifen gilt zu beachten dass die Geschwindigkeit bei Erreichen eines bestimmten Datenvolumen gedrosselt wird.

LTE Tarife mit dem Smartphone nutzen

Der Trend des mobilen Internet setzt sich weiter fort. Immer mehr Nutzer surfen mit dem Handy oder Smartphone unterwegs oder zuhause via WLAN im Internet. Für die Nutzung des LTE-Standards (4G) wird ein LTE-fähiges Smartphone benötigt. Aktuell sind nebst weiteren Smartphones bereits Flagschiffe wie z.B. das IPhone 5 welches derzeit nur mit LTE der Telekom funktioniert, das Samsung Galaxy S3, S4 LTE, das HTC ONE XL oder das Nokia Lumia 920 auf dem Mobilfunkmarkt erhältlich. Es ist davon auszugehen, das andere Hardware-Anbieter noch nachziehen und für eine Erhöhung der Geräte-Auswahl sorgen werden. Wer bereits ein LTE-kompatibles Endgerät besitzt kann bei den Anbietern bequem auf eine Simkarte mit Tarif als Standard, Micro- oder Nano-SIM zurückgreifen.

LTE lässt sich derzeit nur mit Vertragstarifen der Netzbetreiber Telekom, Vodafone und O2 nutzen wobei alle mobilen Vertragstarife der Telekom für LTE freigeschaltet sind. Für Vodafone oder O2 Kunden lässt sich LTE über spezielle Tarife oder sog. Optionen buchen. Allerdings, je höher das Tempo desto höher der Preis. Wer also die volle LTE-Geschwindigkeit nutzen möchte muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Derzeit gibt es noch keine LTE Discounter-Tarife aber auch in diesem Marktsegment wird sich in Zukunft sicherlich einiges bewegen.

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