UMTS Tarife: Auf diese Details sollten Sie achten

Wir haben uns immer mehr daran gewöhnt, ständig in das Internet gehen zu können – auch unterwegs. Ein Laptop ohne Zugang zum World Wide Web hat für die meisten Menschen deshalb nur einen sehr eingeschränkten Nutzen. Die Lösung ist ein mobiler Internet Stick, wenn das Gerät auch außerhalb der eigenen vier Wände benutzt werden soll. Doch beim Abschluss des Vertrags sollten einige Dinge berücksichtigt werden.

Vorher Netzabdeckung prüfen

Wer UMTS Tarife vergleicht, dem fällt zunächst die enorme Preisspanne der angebotenen Verträge auf – obwohl sämtliche Tarifmodelle als Flatrate bezeichnet werden. Der Unterschied liegt in einigen wichtigen Details: Zum einen ist die Geschwindigkeit nicht in jedem Fall gleich. Günstige Tarife drosseln die Verbindungsgeschwindigkeit auf maximal 3600 kbit/s – etwa die Hälfte der derzeit üblichen DSL-Geschwindigkeit. Am anderen Ende der Skala sind aber auch Geschwindigkeiten von bis zu 14400 kbit/s möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass auch die Netzabdeckung ausreichend ist. Sollte bereits vorher bekannt sein, wo der Stick häufig genutzt wird, sollte vorher die Netzabdeckung auf der Internetseite des Providers geprüft werden.

Inklusiv-Volumen beachten

Außerdem ist die enthaltene Datenmenge ein Kriterium: Wer jeden Tag im Internet surft, sollte einen Vertrag mit mindesten 5 GB Datennutzung abschließen. Selbst dann sollte darauf geachtet werden, möglichst keine größeren Software-Updates durchzuführen. Auch der Besuch von Videoportalen ist Tabu: Ein Flashvideo in guter Qualität benötigt etwa 300 MB – für eine Stunde Videolänge. Neben den technischen Voraussetzungen sind auch die Vertragsbedingungen ein Preiskriterium. Die günstigen Tarife verfügen meist über eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Wer flexibel bleiben möchte, investiert etwas mehr und verzichtet im Gegenzug auf eine Vertragsbindung.